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  Irland – Mystik, Musik und Natur
Reisebericht von Anita Eichenberger

Irland wird gerne als die „grüne Insel“ bezeichnet. Dies stimmt nur zum Teil. Denn Irland bietet mehr als nur grüne Wiesen und Hügel. Ein Besuch Dublins, der Hauptstadt Irlands, ist auf jeder Irland-Reise ein Must. Auf unserer Reise verbrachten wir den ersten Tag in dieser Stadt. Dublin bietet einiges an Kultur, wie auch Shopping-Möglichkeiten. Das Trinity College, die erste Universität Irlands, sollte man nicht missen. Die Hauptattraktion ist die riesige Bibliothek. Neben uralten Büchern werden das Book of Kells, welches eine mit viel Malerei verzierte Abschrift der vier Evangelien enthält, sowie die älteste Harfe Irlands dort aufbewahrt. Die Bibliothek hat einen Bücherbestand von knapp 3 Millionen, welche in 8 Gebäuden untergebracht sind. Rund 200‘000 der ältesten Bücher werden im spektakulären Long Room der Universität aufbewahrt.

Ein weiterer (wortwörtlicher) Höhepunkt ist die Aussicht vom 360°-Pub des Guinness Storehouse. In diesem Besucherzentrum wird man auf 7 Stockwerken darüber informiert, wie das „schwarze Gebräu“ schon seit 1759 hergestellt wird. Ein Pint Guinness ist im Eintrittspreis inbegriffen, dieser kann sogar selber gezapft werden. Abends lohnt sich ein Kneipenbummel in Dublins Ausgangsviertel Temple Bar.

 


Unsere Reise führte uns weiter in Landesinnere zum See Lough Ree und dem Fluss Shannon. Hier bietet sich die Möglichkeit, Irland auf dem Wasser zu erkunden. Nach einer kurzen Einführung kann mit einem Hausboot die Route selbst gewählt werden. Tolle Erlebnisse sind bei dieser gemütlichen Reiseart bestimmt nicht zu viel versprochen.

Bei der Fahrt auf dem Shannon sollte man unbedingt einen Halt bei Clonmacnoise einplanen. Diese mystische Klosterruine aus dem 6. Jahrhundert wurde zu einem geistlichen und geistigen, aber auch handwerklichen Zentrum Irlands. Ein Rundturm überragt die Anlage und man findet viele Kreuze und Grabplatten vor.

Galway, die grösste Stadt der Westküste Irlands, ist sehr lebendig und charmant. Durchs ganze Jahr verteilt finden Festivals statt. Im Stadtkern finden sich viele typisch irische Pubs, in denen oft täglich Live-Musik gespielt wird.

Galway ist zudem ein guter Ausgangspunkt für die Aran Islands, Connemara oder die Burren und die Cliffs of Moher. Auf der Fahrt von Galway nach Killarney darf ein Stopp auf den Burren, eine mondartige Karstlandschaft, und bei den Cliffs of Moher, den bekanntesten Steilküsten Irlands, nicht fehlen. Die Klippen sind bis zu 300m hoch und 8 km lang. Eine grosse Anzahl an Vögeln, unter ihnen auch der berühmte Papageientaucher leben dort.

Auf unserer Weiterfahrt legten wir einen Stopp in Newmarket-on-Fergus ein, um dort das „Dromoland Castle“ zu besichtigen. Dieses Schloss liegt in einem grossen Park am Dromoland-See und gehört zu Eurpas Tophotels. Wer eine Nacht in einem Märchen-Schloss verbringen möchte, wird hier bestimmt nicht enttäuscht sein.
 
 
Killarney ist ein schönes Städtchen im Südwesten Irlands und liegt an einem Ausläufer der Macgillycuddy’s Reeks, der höchsten Gebirgskette Irlands. Besonders für Naturfreunde und Wanderer ist Killarney ein perfekter Ausgangspunkt. Der Ring of Kerry und der Killarney Nationalpark lassen sich auf Tagesausflügen gut erkunden.

Wer in Killarney ist sollte unbedingt das Muckross House besuchen, welches am Ufer des Muckross Lakes im Nationalpark liegt. Das im 19. Jahrhundert gebaute Herrenhaus, ist heute ein Museum. In den grossen Räumen erhält man einen Eindruck, wie die Adeligen früher gelebt haben. Bei einem Spaziergang durch die riesige, gepflegte Gartenanlage kann man den See und die Berge bestaunen.

Der Ring of Kerry ist eine Panoramastrasse entlang der Küste auf der Inveragh Halbinsel. Wer mit dem Bus oder Camper unterwegs ist darf den Ring nur in Richtung gegen den Uhrzeigersinn fahren, da die Strassen teilweise sehr eng sind. Der Ring of Kerry erschliesst eine der grossartigsten Landschaften Irlands. Neben der Autostrasse gibt es auch einen Wanderweg sowie einen Radweg.

Irland hat mich sehr fasziniert: atemberaubende Landschaften, mystische Häuser und Schlossbauten und die Menschen mit ihrer Musik... Dies war bestimmt nicht meine letzte Reise auf die „grüne Insel“.
 
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